15 Kilo Swish - NLP in der Praxis

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Von 0 auf 100! Link zum HAPKIDO-magazin 2018-03! 


Nach meinem Gespräch mit Marc M. Galal®, einem der erfolgreichsten Verkaufstrainer Europas, war ich fest entschlossen meinem Leben eine neue Richtung zu geben. Kurzentschlossen begann ich in meiner näheren Umgebung nach einer NLP-Ausbildungsstätte zu suchen, die meiner Unterrichtszeitplanung in meiner Kampfkunstschule nicht entgegensteht. Schnell fand ich im Münchner Raum die Möglichkeit, mit meiner Frau gemeinsam, eine jeweils 130-stündige NLP-Practitioner Ausbildung bei Dirk Tischer an den Wochenenden durchzuführen und letztendlich mit Erfolg abzuschließen. Ich folgte damit Mark Galals Empfehlung nach, unverzüglich meine Komfortzone zu verlassen und etwas in meinem Bewusstsein zu verändern! Zu diesem Zeitpunkt brachte ich über 104 Kilogramm auf die Waage! 

Rückblick in die 80ger Swish 1

Bereits in jungen Jahren lief ich aus Fitnessgründen täglich sechs Kilometer durch den Wald und an den Wochenenden oft bis zu vierzehn Kilometer. Ich hatte mit 74-79 Kilogramm mein Idealgewicht und war Anfang der 80ger Jahre in sportlicher Topform, um auch auf den Full-Kontakt-All-Style-Karate Meisterschaften (entspricht heute wohl eher dem „K1“) erfolgreich siegen zu können. Eines meiner Vorbilder war damals Bruce Lee und genau so fit sah ich im smarten Alter von etwa 19 Jahren aus. Irgendwann erhielt mein Beruf und später meine Familie mehr Priorität und ich ging nur noch hin und wieder sporadisch zum Laufen, bis ich dann vor einigen Jahren, als hauptberuflich selbständiger Kampfkunstlehrer die katastrophale Befundung meines Arztes bekam: „Gon-Arthorose Grad 3-4“ auf beiden Knien! Mit Laufen war es nun vorbei und ich konnte mich in der akuten Phase nur noch rückwärts die Treppe hinunter und vorwärts nur noch mit Gehilfen fortbewegen. In meiner Schule halfen mir Kollegen und Schüler durch die für mich unerträgliche Phase! Wie sollte es weitergehen? Meinen Lebenstraum, meine Kampfkunstschule aufzugeben, war ebenso wie eine prothetische Operation für mich keine Option! Ich war der Überzeugung meine Situation mit natürlichen Mitteln wieder erträglich werden zu lassen und es gelang mir tatsächlich wieder weitgehend schmerzfrei auf der Matte unterrichten zu können. Um später an manchen Tagen fünf oder mehr Unterrichtseinheiten ohne Schmerzmittel durchhalten zu können, entwickelte ich intuitiv die Strategie mehr mit dem Mund als mit dem Körper zu unterrichten. Ich kompensierte meine körperlichen Aktivitäten mit Reden und mit Schreiben und begann für das Taekwondo Aktuell Magazin über einen Zeitraum von acht Jahren Monat für Monat Artikel zum I-Ging, Hapkido-Selbstverteidigung, Fitness und vieles mehr zu verfassen und zu veröffentlichen. Ich lernte in den vergangenen Jahren sehr viel über Bewusstseinsarbeit und näherte mich optisch  immer mehr der gemütlichen Figur eines erleuchteten Buddhas! Ich gewöhnte mich an mein nunmehr primär geistiges Leben und war eigentlich ganz zufrieden - dachte ich oder besser gesagt wollte ich so annehmen! Erst als ich meinen Freund und Kampfkunstmeister Perry Zmugg in Österreich am Hapkido Summit besuchte, um im HAPKIDO magazin zu berichten, traf mich fast der Schlag, als ich auch Fotos von mir selbst entdeckte. Das hatte absolut nichts mehr mit dem Typ zu tun, den ich für mein Selbst hielt!


Mindset Änderung DirkTischer

Ich sollte also dringend abnehmen! Es war jedoch bereits November und zu kalt zum Radfahren, Laufen war aus vorgenannten gesundheitlichen Gründen ebenso keine Option. Da ich von meinem täglichen Hapkido oder Kickbox Unterricht selten vor 22:00 Uhr abends nach Hause kam, war eine Ernährungsumstellung zwar möglich, aber nur schwerlich umsetzbar. Offen gesagt fehlte mir zum Kalorienzählen auch die Motivation und der Wille. Doch was hinderte mich eigentlich daran wieder mein früheres Gewicht und meine sportliche Figur zurück zu bekommen? Die Antwort ist erschreckend einfach: „Nur ich selbst!“ Meine, im NLP gewonnene Überzeugung: „Du schaffst ALLES was Du willst!“, lies mich eine Entscheidung treffen; Bis zu meinem NLP Abschlussprüfungswochenende wollte ich 30 Kilogramm allein durch Training am Boxsack abnehmen. Mir war klar, das dies gesundheitlicher Nonsens war, dennoch setzte ich mir dieses hohe Ziel nach dem Motto: „Mann muss den Stock überbiegen, damit er em Ende gerade wird!“, Am 11. November 2018, an unserem 3. NLP-Practitioner Wochenende machte ich es vor den etwa 20 Teilnehmern öffentlich und brachte meinen inzwischen über 35 Jahre alten „Strampelanzug“ mit. Ich hatte mir diesen einst nach dem Schnittmuster von Bruce Lees gelben Anzug aus: „The game of Death“ selbst nachgenäht, um mit ihm zu trainieren. Mein Ziel war es nun, dass mir dieser alte Anzug innerhalb spätestens eines Jahres wieder passen sollte. Dirk Tischer (siehe Bild) zeigte mir aus dem NLP (Neuro-Lingusitisches- Programmieren) einige sehr hilfreiche Formate, mit deren Hilfe es mir eine Leichtigkeit war, meinen Traum wahr werden zu lassen und so machte ich mich an die Arbeit mit den NLP-Tools ein Konzept zur Verwirklichung auszuarbeiten. Ich begann mit den Wohlgeformtheitstkriterien für Ziele, dem so genannten S.M.A.R.T -Werkzeug! Meine Bewusstseinsveränderung führte ich mit dem „SWISH“ NLP-Format herbei, in dem ich mir die aktuelle Situation mit all den über die fünf Sinne erfahrbaren Gefühlen ins Bewusstsein holte (ich, mit über 104 Kilogramm und noch 10 weitere Jahre in die Zukunft darüber hinaus blickend im Rollstuhl) um es dann vor meinem geistigen Auge gemäß NLP-Vorgehensweise mit dem Idealbild (ich, mit unter 80 KG, im blauen Strampelanzug“ s. Bild) mit einer siebenfachen „Swish-Bewegung zu überschreiben! Der Anfang war geschafft und ich brauchte eine Strategie, die für meine gegenwärtige Situation passte. Ich entschied mich nicht für das Hungern und Einsparen von Kalorien, sondern für die zusätzliche Verbrennung von Fett! Ein Boxsack, täglich 40 Minuten Powertraining und ein weiteres NLP- T.O.T.E.-Format, Test-Operate-Test-Exit, dass ich mit einer Excel Tabelle (siehe Artikelkopf) zum Einsatz brachte, um meinen Erfolg zu überprüfen. Knapp drei Monate später, zur NLP-Practitioner Abschlussprüfung am 20. Februar 2019 hatte ich mein 50% Ziel erreicht! Von meinem NLP-Ausbilder Dirk Tischer lernte ich: „Nur der Flexible kontrolliert die Situation“ und so passte ich mein Ziel zwischenzeitlich an meinen Öko-Check an! (Meine Haut sollte unter der Aktion nicht leiden) Zum Ende meiner NLP-Masterarbeit die ich im Juli beenden werde, stehen dann die restlichen 50% bis Feb. 2020 an! Die Fortsetzung folgt im HAPKIDO magazin 2020-01! 

Ihr Uwe Wischhöfer

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Uwe Wischhöfer
NLP-Practitioner, DVNLP  /NLP-Master, DVNLP Hapkido 4. Dan, KHCA, Taekwondo 4. Dan, Kukkiwon Goboren 1963 - Kampfkünstler seit 1974 -  Gründung Yi-Jing-Do Akademie (Hapkido / Taekwondo / Kickboxen / Fitness / Bewusstseinsarbeit) Februar 2003.  Kampfkunstjournalist und Autor mit zahlreichen Publikationen zur Bewusstseinsarbeit mit dem I Ging (dem chinesischen Buch der Wandlungen) sowie diversen Technikserien im "TAEKWONDO AKTUELL" (Park Verlags GmbH Stuttgart) 2008 bis 2016 .  Verlagsgründung: HAPKIDO magazin 2018
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Nach meinem Gespräch mit Marc M. Galal®, einem der erfolgreichsten Verkaufstrainer Europas, war ich fest entschlossen meinem Leben eine neue Richtung zu geben. Kurzentschlossen begann ich in meiner näheren Umgebung nach einer NLP-Ausbildungsstätte zu suchen, die meiner Unterrichtszeitplanung in meiner Kampfkunstschule nicht entgegensteht. Schnell fand ich im Münchner Raum die Möglichkeit, mit meiner Frau gemeinsam, eine jeweils 130-stündige NLP-Practitioner Ausbildung bei Dirk Tischer an den Wochenenden durchzuführen und letztendlich mit Erfolg abzuschließen. Ich folgte damit Mark Galals Empfehlung nach, unverzüglich meine Komfortzone zu verlassen und etwas in meinem Bewusstsein zu verändern! Zu diesem Zeitpunkt brachte ich über 104 Kilogramm auf die Waage! 

Rückblick in die 80ger Swish 1

Bereits in jungen Jahren lief ich aus Fitnessgründen täglich sechs Kilometer durch den Wald und an den Wochenenden oft bis zu vierzehn Kilometer. Ich hatte mit 74-79 Kilogramm mein Idealgewicht und war Anfang der 80ger Jahre in sportlicher Topform, um auch auf den Full-Kontakt-All-Style-Karate Meisterschaften (entspricht heute wohl eher dem „K1“) erfolgreich siegen zu können. Eines meiner Vorbilder war damals Bruce Lee und genau so fit sah ich im smarten Alter von etwa 19 Jahren aus. Irgendwann erhielt mein Beruf und später meine Familie mehr Priorität und ich ging nur noch hin und wieder sporadisch zum Laufen, bis ich dann vor einigen Jahren, als hauptberuflich selbständiger Kampfkunstlehrer die katastrophale Befundung meines Arztes bekam: „Gon-Arthorose Grad 3-4“ auf beiden Knien! Mit Laufen war es nun vorbei und ich konnte mich in der akuten Phase nur noch rückwärts die Treppe hinunter und vorwärts nur noch mit Gehilfen fortbewegen. In meiner Schule halfen mir Kollegen und Schüler durch die für mich unerträgliche Phase! Wie sollte es weitergehen? Meinen Lebenstraum, meine Kampfkunstschule aufzugeben, war ebenso wie eine prothetische Operation für mich keine Option! Ich war der Überzeugung meine Situation mit natürlichen Mitteln wieder erträglich werden zu lassen und es gelang mir tatsächlich wieder weitgehend schmerzfrei auf der Matte unterrichten zu können. Um später an manchen Tagen fünf oder mehr Unterrichtseinheiten ohne Schmerzmittel durchhalten zu können, entwickelte ich intuitiv die Strategie mehr mit dem Mund als mit dem Körper zu unterrichten. Ich kompensierte meine körperlichen Aktivitäten mit Reden und mit Schreiben und begann für das Taekwondo Aktuell Magazin über einen Zeitraum von acht Jahren Monat für Monat Artikel zum I-Ging, Hapkido-Selbstverteidigung, Fitness und vieles mehr zu verfassen und zu veröffentlichen. Ich lernte in den vergangenen Jahren sehr viel über Bewusstseinsarbeit und näherte mich optisch  immer mehr der gemütlichen Figur eines erleuchteten Buddhas! Ich gewöhnte mich an mein nunmehr primär geistiges Leben und war eigentlich ganz zufrieden - dachte ich oder besser gesagt wollte ich so annehmen! Erst als ich meinen Freund und Kampfkunstmeister Perry Zmugg in Österreich am Hapkido Summit besuchte, um im HAPKIDO magazin zu berichten, traf mich fast der Schlag, als ich auch Fotos von mir selbst entdeckte. Das hatte absolut nichts mehr mit dem Typ zu tun, den ich für mein Selbst hielt!


Mindset Änderung DirkTischer

Ich sollte also dringend abnehmen! Es war jedoch bereits November und zu kalt zum Radfahren, Laufen war aus vorgenannten gesundheitlichen Gründen ebenso keine Option. Da ich von meinem täglichen Hapkido oder Kickbox Unterricht selten vor 22:00 Uhr abends nach Hause kam, war eine Ernährungsumstellung zwar möglich, aber nur schwerlich umsetzbar. Offen gesagt fehlte mir zum Kalorienzählen auch die Motivation und der Wille. Doch was hinderte mich eigentlich daran wieder mein früheres Gewicht und meine sportliche Figur zurück zu bekommen? Die Antwort ist erschreckend einfach: „Nur ich selbst!“ Meine, im NLP gewonnene Überzeugung: „Du schaffst ALLES was Du willst!“, lies mich eine Entscheidung treffen; Bis zu meinem NLP Abschlussprüfungswochenende wollte ich 30 Kilogramm allein durch Training am Boxsack abnehmen. Mir war klar, das dies gesundheitlicher Nonsens war, dennoch setzte ich mir dieses hohe Ziel nach dem Motto: „Mann muss den Stock überbiegen, damit er em Ende gerade wird!“, Am 11. November 2018, an unserem 3. NLP-Practitioner Wochenende machte ich es vor den etwa 20 Teilnehmern öffentlich und brachte meinen inzwischen über 35 Jahre alten „Strampelanzug“ mit. Ich hatte mir diesen einst nach dem Schnittmuster von Bruce Lees gelben Anzug aus: „The game of Death“ selbst nachgenäht, um mit ihm zu trainieren. Mein Ziel war es nun, dass mir dieser alte Anzug innerhalb spätestens eines Jahres wieder passen sollte. Dirk Tischer (siehe Bild) zeigte mir aus dem NLP (Neuro-Lingusitisches- Programmieren) einige sehr hilfreiche Formate, mit deren Hilfe es mir eine Leichtigkeit war, meinen Traum wahr werden zu lassen und so machte ich mich an die Arbeit mit den NLP-Tools ein Konzept zur Verwirklichung auszuarbeiten. Ich begann mit den Wohlgeformtheitstkriterien für Ziele, dem so genannten S.M.A.R.T -Werkzeug! Meine Bewusstseinsveränderung führte ich mit dem „SWISH“ NLP-Format herbei, in dem ich mir die aktuelle Situation mit all den über die fünf Sinne erfahrbaren Gefühlen ins Bewusstsein holte (ich, mit über 104 Kilogramm und noch 10 weitere Jahre in die Zukunft darüber hinaus blickend im Rollstuhl) um es dann vor meinem geistigen Auge gemäß NLP-Vorgehensweise mit dem Idealbild (ich, mit unter 80 KG, im blauen Strampelanzug“ s. Bild) mit einer siebenfachen „Swish-Bewegung zu überschreiben! Der Anfang war geschafft und ich brauchte eine Strategie, die für meine gegenwärtige Situation passte. Ich entschied mich nicht für das Hungern und Einsparen von Kalorien, sondern für die zusätzliche Verbrennung von Fett! Ein Boxsack, täglich 40 Minuten Powertraining und ein weiteres NLP- T.O.T.E.-Format, Test-Operate-Test-Exit, dass ich mit einer Excel Tabelle (siehe Artikelkopf) zum Einsatz brachte, um meinen Erfolg zu überprüfen. Knapp drei Monate später, zur NLP-Practitioner Abschlussprüfung am 20. Februar 2019 hatte ich mein 50% Ziel erreicht! Von meinem NLP-Ausbilder Dirk Tischer lernte ich: „Nur der Flexible kontrolliert die Situation“ und so passte ich mein Ziel zwischenzeitlich an meinen Öko-Check an! (Meine Haut sollte unter der Aktion nicht leiden) Zum Ende meiner NLP-Masterarbeit die ich im Juli beenden werde, stehen dann die restlichen 50% bis Feb. 2020 an! Die Fortsetzung folgt im HAPKIDO magazin 2020-01! 

Ihr Uwe Wischhöfer

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Uwe Wischhöfer
NLP-Practitioner, DVNLP  /NLP-Master, DVNLP Hapkido 4. Dan, KHCA, Taekwondo 4. Dan, Kukkiwon Goboren 1963 - Kampfkünstler seit 1974 -  Gründung Yi-Jing-Do Akademie (Hapkido / Taekwondo / Kickboxen / Fitness / Bewusstseinsarbeit) Februar 2003.  Kampfkunstjournalist und Autor mit zahlreichen Publikationen zur Bewusstseinsarbeit mit dem I Ging (dem chinesischen Buch der Wandlungen) sowie diversen Technikserien im "TAEKWONDO AKTUELL" (Park Verlags GmbH Stuttgart) 2008 bis 2016 .  Verlagsgründung: HAPKIDO magazin 2018